ANKÜNDIGUNGEN

Wir gehen gegen nicht originale Inhalte vor, um Creator*innen zu schützen und zu fördern

14. Juli 2025

Creator*innen sollten für ihre persönlichen Stimmen und einzigartigen Blickwinkel gefeiert werden, und nicht zwischen Nachahmer*innen und Trittbrettfahrer*innen untergehen.

Vor Kurzem haben wir eine Langzeitinitiative gestartet, um den Feed relevanter zu machen und authentischen Creator*innen mehr Raum zu geben. Ein erster Schritt in diese Richtung war, Spam-Inhalte einzudämmen. Erste Erfolge sind bereits sichtbar: In der ersten Jahreshälfte 2025 sind wir gegen rund 500.000 Konten vorgegangen, die für Spam oder gefälschte Interaktionen verantwortlich waren. Dabei haben wir verschiedene Maßnahmen ergriffen und unter anderem ihre Kommentare herabgestuft und die Verbreitung ihrer Inhalte reduziert, damit diese Konten kein Geld damit verdienen können. Wir haben außerdem rund 10 Mio. Profile entfernt, die große Content-Produzent*innen nachgeahmt hatten.



Aber es gibt noch viel zu tun. Zu oft poppt immer und immer wieder dasselbe Meme oder Video auf – manchmal gepostet von Konten, die sich für den*die Creator*in ausgeben, dann wieder von ganz unterschiedlichen Spam-Konten. Das nervt und beeinträchtigt das Nutzungserlebnis für alle. Und neue, frische Stimmen haben es schwerer, Gehör zu finden.


Um deinen Feed noch besser zu machen und nicht originalen Content auf Facebook zu reduzieren, führen wir jetzt noch strengere Maßnahmen ein. Diese schützen letztendlich auch die Creator*innen, die originale Inhalte posten, und verschaffen ihnen mehr Raum.


Was sind nicht originale Inhalte?


Nicht originale Inhalte verwenden oder zweckentfremden Inhalte eines*einer anderen Creator*in, ohne ihn*sie als Urheber*in zu nennen. So werden die Kreativität und harte Arbeit anderer ausgenutzt.


Wir freuen uns, wenn Creator*innen Inhalte als Reshares teilen, Reaction-Videos dazu posten oder bei Trends ihren individuellen POV einbringen. Was wir nicht wollen, ist das wiederholte Posten von Content anderer Creator*innen – ohne deren Erlaubnis und ohne nennenswerte Veränderungen.


Wir gehen gegen Konten vor, die nicht originale Inhalte teilen


Wir führen jetzt noch strengere Maßnahmen ein, um dieses Verhalten auf Facebook zu unterbinden. Konten, die wiederholt Videos, Fotos oder Textbeiträge anderer Personen unrechtmäßig verwenden, verlieren nicht nur vorübergehend den Zugang zu den Monetarisierungsprogrammen von Facebook. Wir reduzieren darüber hinaus auch die Verbreitung sämtlicher Inhalte, die sie posten.


Wenn unsere Systeme Videoduplikate auf Facebook finden, reduzieren wir auch die Verbreitung dieser Kopien, damit die Original-Creator*innen die Sichtbarkeit erhalten, die sie verdienen. Wir suchen außerdem nach Möglichkeiten, Creator*innen als Urheber*innen sichtbarer zu machen. Beispielsweise testen wir gerade Links, die zu Videoduplikaten hinzugefügt werden, um Betrachter*innen an den Originalinhalt zu verweisen.




Best Practices, um das Potenzial deiner Inhalte voll auszuschöpfen


Damit dein Content auf Facebook erfolgreich ist, solltest du die folgenden Best Practices beachten:


Poste Originalinhalte. Seiten und Profile erzielen die höchste Reichweite, wenn sie ihren Content hauptsächlich selbst filmen bzw. erstellen. Du kannst dieselben Inhalte auf allen deinen Seiten und Profilen posten.

Nimm wertsteigernde Veränderungen vor. Du kannst Content aus anderen Quellen, zu dessen Nutzung du berechtigt bist, unter der Voraussetzung verwenden, dass du seinen Wert durch kreative Bearbeitung, Voiceover oder einen persönlichen Kommentar steigerst. Es muss sich dabei um sinnvolle und nennenswerte Veränderungen handeln. Das reine Aneinanderreihen von Clips oder das Hinzufügen eines Wasserzeichens ist in diesem Sinne nicht ausreichend.

Erzähle eine Geschichte. Authentisches Storytelling kommt beim Publikum super an und sorgt eher dafür, dass deine Inhalte gut performen. Du kannst natürlich Videos jeder Länge auf Facebook posten. Auf superkurze Videos, die dem Publikum wenig Mehrwert bieten, solltest du allerdings verzichten.

Vermeide Wasserzeichen. Finger weg von sichtbaren externen Wasserzeichen und Inhalten, die offensichtlich aus anderen Apps oder Quellen stammen.

Setze auf hochwertige Bildunterschriften. Achte darauf, dass deine Bildunterschriften und Hashtags relevant für den Inhalt sind. Unseren Untersuchungen zufolge performen Bildunterschriften am besten, wenn sie keine Links enthalten, nicht übermäßig viel Text in Großbuchstaben verwenden und nicht mehr als fünf Hashtags haben.

Wir führen diese Änderungen in den kommenden Monaten nach und nach ein, um allen Creator*innen einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen.


Was deine Verbreitung einschränken könnte


Wenn du nicht nachvollziehen kannst, warum deine Inhalte auf Facebook nicht verbreitet werden, solltest du dir im Professional-Dashboard unsere neuen Insights auf Beitragsebene ansehen. Mit ihrer Hilfe kannst du besser nachvollziehen, warum dein Content vielleicht eine geringere Reichweite erzielt.



Außerdem siehst du jetzt gleich auf der Support-Startseite, ob du bei Empfehlungen oder bei der Monetarisierung Gefahr läufst, herabgestuft zu werden. Zu dieser Ansicht gelangst du über das Hauptmenü deiner Seite bzw. deines professionellen Profils. Sieh dir deinen Status am besten regelmäßig an, damit du weiter Geld verdienen und wachsen kannst.




Unser Ziel bleibt auch weiterhin, authentische Creator*innen zu unterstützen und zu fördern


Facebook soll ein Ort für Originalinhalte bleiben, an dem sich die Arbeit und Kreativität von Creator*innen auszahlt. Wir halten dich auf dem Laufenden, wie wir Creator*innen wie dich auch in Zukunft weiter unterstützen werden.

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